Der Filme-Thread

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Meenzerkind
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Der Filme-Thread

Beitragvon Meenzerkind » Fr 10. Okt 2008, 21:19

Sorry, ich glaube ich versau jetzt den Thread, aber ich poste mal einen brand neuen Kinofilm, der mich echt anspricht!

Ich habe das in einen eigenen Thread verschoben - Film und Fernsehen sind ja dann doch nicht dasselbe. Štěpánka

Außer dem hier Der-Baader-Meinhof-Komplex, da will leider keiner mit mir rein! :cry:

Bild

Otfried Preußlers Jugendbuch „Krabat“ als Kinofilm anspruchsvoll umgesetzt

Schon der Name klingt magisch: „Krabat“. Die Erzählungen von dem Burschen, der sich mit dunklen Mächten einlässt und durch die Liebe erlöst wird, fasziniert seit Jahrzehnten junge Leser. Nun kommt „Krabat“ ins Kino. Regisseur Marco Kreuzpaintner ist eine meisterliche Literaturverfilmung gelungen, die sich die Freiheit lässt, den Kern der unheimlichen Geschichte mit den Mitteln des Kinos freizulegen.

„Es ist ein höchst anspruchsvolles, in sich stimmiges Ganzes entstanden“, lobt der Schriftsteller Otfried Preußler die Umsetzung seines viel gelesenen Jugendbuches. Auch lesefaule Schüler, die Preußlers Roman im Unterricht vielleicht nur als Pflichtlektüre empfunden haben, werden die Geschichte im Kino als famose Kür erleben. Und ihre Eltern können sich gleich mit verzaubern lassen. „Krabat“ erzählt eine zeitlose Fantasy-Story von Finsternis und Freundschaft. In der sagenhaften detailreichen Kulisse und in grandiosen Landschaften agieren mit David Kross („Knallhart“), Daniel Brühl und Robert Stadlober einige der besten Jungstars des deutschen Kinos. Christian Redl verbreitet als grausamer Müller der Mühle Schrecken.

Die Sage von Krabat ist schon Jahrhunderte alt. Otfried Preußler hat aus dieser Legende seiner böhmischen Heimat einen der meist gelesenen deutschen Jugendromane gemacht. „Krabat“ ist die Geschichte aller jungen Leute, die mit der Macht und ihren Verlockungen in Berührung kommen und sich darin verstricken“, sagt Preußler über sein 1971 erschienenes Werk. Der Autor, der am 20.Oktober 85 Jahre alt wird, nennt es „eine Fügung, dass die Geschichte, mit der ich mich mein ganzes Leben lang auseinandergesetzt habe, ausgerechnet zu meinem Geburtstag ins Kino kommt“.

Auf die dunkle Seite der Macht zu wechseln – diese Versuchung für Heranwachsende ist nicht erst seit „Star Wars“ auch ein Grundthema der Filmgeschichte. In „Krabat“ hört der 14-jährige Waisenjunge im Schlaf eine unheimliche Stimme. Er folgt ihrem Ruf und findet sich in einer Mühle wieder, deren Meister nicht nur ein ganz besonderes Mehl mahlen lässt, sondern Schwarze Magie praktiziert.
In Raben verwandelt folgen die Müllerburschen dem Unterricht, in Menschengestalt müssen sie düstere Arbeit verrichten. Konkurrenz und Neid herrschen unter den Bursche, aber in der Not zeigt sich auch unverhoffte Freundschaft. Ein Mal im Jahr fordert der Meister den stärksten seiner Schüler heraus. Krabat wird der nächste sein. Er wird sterben, wenn er sich nicht auf das Angebot des Meisters einlässt, das ihm Macht und Reichtum verspricht. Doch da ist noch die Kantorka, ein Mädchen aus dem Dorf, das ganz alleine mit Liebe und Vertrauen den bösen Bann brechen kann.

Der 31-jährige Regisseur Kreuzpaintner beweist nach den Dramen „Sommersurm“ (2003) und „Trade – Willkommen in Amerika“ (2007) Ruhe und Reife hinter der Kamera. Digitale Spezialeffekte setzt er relativ sparsam ein und baut stattdessen auf eine Riege fabelhaft besetzter Schauspieler. Eine Hauptrolle kommt auch dem Schauplatz zu: Die finstere Mühle am Koselburch entstand in den rumänischen Karpaten und bietet dem Auge viele Details, die eine dichte Atmosphäre verbreiten.


Schäm :oops: , hab den gestrigen Bericht aus der AZ einfach abgetippt, aber besser hätte man den Film nicht beschreiben können. Ich werde mir ihn am Mittwoch anschauen und bin schon ganz gespannt wie ein Flitzebogen, dunkel und düster soll er sein. Besonders freue ich mich, auf die Menge an Spitzenschauspieler des deutschen Kinos.
"Sich selbst zu lieben, ist der Beginn einer lebenslangen Leidenschaft." (Oscar Wilde)

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Beitragvon Shaman » Fr 10. Okt 2008, 21:22

Meenzerkind hat geschrieben:Sorry, ich glaube ich versau jetzt den Thread, aber ich poste mal einen brand neuen Kinofilm, der mich echt anspricht!

Außer dem hier Der-Baader-Meinhof-Komplex, da will leider keiner mit mir rein! :cry:


Ganz sicher nicht - das hab ich "live" erlebt, das reicht mir.
Wirklich großartig ist, daß es Katzen in allen Varianten gibt. Man findet sie passend zu jeder Einrichtung, jeder Art der Persönlichkeit und der Laune.
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Beitragvon struunz » So 12. Okt 2008, 13:31

Meenzerkind hat geschrieben:Außer dem hier Der-Baader-Meinhof-Komplex, da will leider keiner mit mir rein! :cry:


Ich finde auch keinen der sich den Film mit mir anschaut. :(

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Beitragvon Shaman » So 12. Okt 2008, 14:37

Dann seid ihr doch schon zwei ... :whistle:

:undweg:
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Beitragvon Jockel » So 12. Okt 2008, 14:52

Shaman hat geschrieben:Dann seid ihr doch schon zwei ... :whistle:

:undweg:

Dann könnten wir uns den ja zusammen nicht ansehen. :lol:
"Eigentlich hatte ich heute viel vor. Jetzt habe ich morgen viel vor."

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Beitragvon Shaman » So 12. Okt 2008, 14:55

Shoquelle hat geschrieben:
Shaman hat geschrieben:Dann seid ihr doch schon zwei ... :whistle:

:undweg:

Dann könnten wir uns den ja zusammen nicht ansehen. :lol:


Mit dir zusammen sehe ich den Film sehr gerne nicht an. :love:
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noodles
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Beitragvon noodles » So 12. Okt 2008, 17:28

...ich habe früher absichtlich mit meiner Angebeteten schlechte Filme angesehen, damit... :wink:

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Beitragvon Meenzerkind » So 12. Okt 2008, 22:51

Bild - Bild, is ne ziemlich weite Strecke! :(

Höchstens wir treffen uns in nem Kino in der Mitte! :mrgreen:
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Beitragvon Nicolche » Mo 13. Okt 2008, 08:39

Ich hab den "Baader-Meinhof-Komplex" schon gesehen und kann nur empfehlen: unbedingt anschauen!!!
"Nicht die sind zu bedauern, deren Sehnsüchte nicht in Erfüllung gehen, sondern diejenigen, die keine mehr haben."

(Marie von Ebner-Eschenbach)

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Beitragvon Meenzerkind » Mo 13. Okt 2008, 12:06

Nicolche hat geschrieben:Ich hab den "Baader-Meinhof-Komplex" schon gesehen und kann nur empfehlen: unbedingt anschauen!!!


häste mal was gesagt! :(
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struunz
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Beitragvon struunz » Mi 15. Okt 2008, 17:46

Meenzerkind hat geschrieben:Bild - Bild, is ne ziemlich weite Strecke! :(

Höchstens wir treffen uns in nem Kino in der Mitte! :mrgreen:


Na dann auf nach Hanover :mrgreen:

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dadum
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Beitragvon dadum » Mi 15. Okt 2008, 18:41

struunz hat geschrieben:
Meenzerkind hat geschrieben:Bild - Bild, is ne ziemlich weite Strecke! :(

Höchstens wir treffen uns in nem Kino in der Mitte! :mrgreen:


Na dann auf nach Hanover :mrgreen:
Schummler!
Erfurt wäre fair.

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Beitragvon Meenzerkind » Mi 15. Okt 2008, 22:21

Meenzerkind hat geschrieben:Sorry, ich glaube ich versau jetzt den Thread, aber ich poste mal einen brand neuen Kinofilm, der mich echt anspricht!

Ich habe das in einen eigenen Thread verschoben - Film und Fernsehen sind ja dann doch nicht dasselbe. Štěpánka

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Otfried Preußlers Jugendbuch „Krabat“ als Kinofilm anspruchsvoll umgesetzt

Schon der Name klingt magisch: „Krabat“. Die Erzählungen von dem Burschen, der sich mit dunklen Mächten einlässt und durch die Liebe erlöst wird, fasziniert seit Jahrzehnten junge Leser. Nun kommt „Krabat“ ins Kino. Regisseur Marco Kreuzpaintner ist eine meisterliche Literaturverfilmung gelungen, die sich die Freiheit lässt, den Kern der unheimlichen Geschichte mit den Mitteln des Kinos freizulegen.

„Es ist ein höchst anspruchsvolles, in sich stimmiges Ganzes entstanden“, lobt der Schriftsteller Otfried Preußler die Umsetzung seines viel gelesenen Jugendbuches. Auch lesefaule Schüler, die Preußlers Roman im Unterricht vielleicht nur als Pflichtlektüre empfunden haben, werden die Geschichte im Kino als famose Kür erleben. Und ihre Eltern können sich gleich mit verzaubern lassen. „Krabat“ erzählt eine zeitlose Fantasy-Story von Finsternis und Freundschaft. In der sagenhaften detailreichen Kulisse und in grandiosen Landschaften agieren mit David Kross („Knallhart“), Daniel Brühl und Robert Stadlober einige der besten Jungstars des deutschen Kinos. Christian Redl verbreitet als grausamer Müller der Mühle Schrecken.

Die Sage von Krabat ist schon Jahrhunderte alt. Otfried Preußler hat aus dieser Legende seiner böhmischen Heimat einen der meist gelesenen deutschen Jugendromane gemacht. „Krabat“ ist die Geschichte aller jungen Leute, die mit der Macht und ihren Verlockungen in Berührung kommen und sich darin verstricken“, sagt Preußler über sein 1971 erschienenes Werk. Der Autor, der am 20.Oktober 85 Jahre alt wird, nennt es „eine Fügung, dass die Geschichte, mit der ich mich mein ganzes Leben lang auseinandergesetzt habe, ausgerechnet zu meinem Geburtstag ins Kino kommt“.

Auf die dunkle Seite der Macht zu wechseln – diese Versuchung für Heranwachsende ist nicht erst seit „Star Wars“ auch ein Grundthema der Filmgeschichte. In „Krabat“ hört der 14-jährige Waisenjunge im Schlaf eine unheimliche Stimme. Er folgt ihrem Ruf und findet sich in einer Mühle wieder, deren Meister nicht nur ein ganz besonderes Mehl mahlen lässt, sondern Schwarze Magie praktiziert.
In Raben verwandelt folgen die Müllerburschen dem Unterricht, in Menschengestalt müssen sie düstere Arbeit verrichten. Konkurrenz und Neid herrschen unter den Bursche, aber in der Not zeigt sich auch unverhoffte Freundschaft. Ein Mal im Jahr fordert der Meister den stärksten seiner Schüler heraus. Krabat wird der nächste sein. Er wird sterben, wenn er sich nicht auf das Angebot des Meisters einlässt, das ihm Macht und Reichtum verspricht. Doch da ist noch die Kantorka, ein Mädchen aus dem Dorf, das ganz alleine mit Liebe und Vertrauen den bösen Bann brechen kann.

Der 31-jährige Regisseur Kreuzpaintner beweist nach den Dramen „Sommersurm“ (2003) und „Trade – Willkommen in Amerika“ (2007) Ruhe und Reife hinter der Kamera. Digitale Spezialeffekte setzt er relativ sparsam ein und baut stattdessen auf eine Riege fabelhaft besetzter Schauspieler. Eine Hauptrolle kommt auch dem Schauplatz zu: Die finstere Mühle am Koselburch entstand in den rumänischen Karpaten und bietet dem Auge viele Details, die eine dichte Atmosphäre verbreiten.


Schäm :oops: , hab den gestrigen Bericht aus der AZ einfach abgetippt, aber besser hätte man den Film nicht beschreiben können. Ich werde mir ihn am Mittwoch anschauen und bin schon ganz gespannt wie ein Flitzebogen, dunkel und düster soll er sein. Besonders freue ich mich, auf die Menge an Spitzenschauspieler des deutschen Kinos.


Also der Film ist echt nicht schlecht, zum Teil richtig gruselig!
Ich saß die ganz Zeit über gebannt im Kinosessel, wobei da dran nicht ganz die Stimme von Otto Sander schuld ist.
Herlich, des Stimmchen könnt mich glatt in den Schlaf lesen! Bild
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Beitragvon Meenzerkind » Do 23. Okt 2008, 23:36

Heute im Kino frisch angelaufen:

Bild

Anonyma eine Frau in Berlin

ich fand den Trailer schon fürchterlich grausam! :(


....UND....


Bild



Nordwand das Drama und der Trailer dazu.
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Štěpánka
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Beitragvon Štěpánka » Mo 29. Dez 2008, 00:23

spiegel.de: Kostenlose Online-Fílmarchive Dick und Doof auf Abruf mehrteiliger Artikel zum Weiterklicken - hier steht die Druckversion auf einer Seite
Nicht siegen ist wichtig, sondern dabeisein und gewinnen.
"Wir müssen das, was Erfolg ist, neu definieren." Leipziger Pfeffermühle feat. Angela Merkel

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Beitragvon Laola » Do 26. Mär 2009, 20:22

Slumdog Millionaire
http://de.wikipedia.org/wiki/Slumdog_Million%C3%A4r

...mit 8 Oscars prämiert, aber wenn man das Buch "Rupien, Rupien" von Vikas Swarup gelesen hat, eher etwas enttäuschend. Im Buch werden viel mehr die Lebensabschnitte des Jungen Jamal erzählt, die auf eine bizarre Art dazu führen, dass er die Fragen richtig beantworten kann. Im Film steht die (im Buch so nicht existente) Liebesgeschichte im Vordergrund und einiges ist gegenüber dem Buch hollywoodmäßig verfälscht. Schade, weil es eigentlich wirklich eine schöne Geschichte ist.
Hoffe, dass wenigstens die Slumkinder von Bombay, die in dem Film mitgespielt haben, von dem eingespielten Geld was haben.
Das Buch ist auf jeden Fall empfehlenswert!

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Beitragvon Štěpánka » Mo 30. Mär 2009, 21:22

wikipedia: You kill me Kriminalkomödie, Regie: John Dahl, mit Ben Kingsley, USA 2007

Filmkritiken: film-zeit.de: You kill me

Die Straßenreinung von Buffalo ist in der Hand der polnischen Mafia und Frank Falenczyk (von Ben Kingsley gespiel) ist der Killer des Clans. Leider ist er ein wenig indisponiert für seinen Job, weil er seit längerer Zeit zuviel trinkt und es, wie sein Onkel sagt, keinen Spaß macht, ihm hinterherzutelephonieren und zu fragen, ob seine Kundschaft auch wirklich tot sei. Deswegen bekommt Frank einen Reha-'Urlaub' zum Trockenwerden in San Franciso verordnet. Dort wird er gleich von einem Vertrauensmann seines Onkels in Empfang genommen, der damit droht zu petzen, wenn sich Frank nicht an das ihm vorgeschriebene Programm hält. Auch einen Job hat man ihm schon besorgt: In einem Beerdigungsinstitut soll er Verstorbene für die Beerdigung vorbereiten und nachdem sein von der Familie ausgesuchter Betreuer ein wenig Druck ausübte, nimmt er den Job auch an.
Bei der Vorbereitung einer Beerdigung lernt er eine Frau kennen, er wird rückfällig, weil er bei der Beerdigung eines Iren nicht unhöflich sein will und mitsäuft, was zu einer Beziehungskrise führt und dazu, daß er seiner neuen Freundin von seiner Arbeit daheim in Buffalo erzählt.
Ich möchte jetzt nicht zu viel verraten, aber schon allein wegen Ben Kingsleys Minenspiel bei seinen Besuchen bei den Treffen der Anonymen Alkoholiker ist der Film sehenswert.
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Beitragvon Laola » Do 16. Jul 2009, 06:49

Open-Air-Kino in den Reisinger Anlagen in Wiesbaden:

Freitag, 17. Juli, ca. 21.30 h (vorher Vorfilm)

Saint Jacques .... Pilgern auf Französisch

Unterhaltsamer Kinofilm über eine Gruppe bunt zusammengewürfelter Leute, die in einer Reisegrupppe aus sehr verschiedenen Motiven den Jakobsweg pilgern wollen.

Die Reisinger Anlagen liegen direkt vorm Bahnhof Wiesbaden, der Eintritt ist frei!

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Otz
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Beitragvon Otz » Sa 26. Dez 2009, 18:14

"Hotel Ruanda" lief eben auf Sky.

Selten hat mich ein Film so aufgewühlt.Hotel Ruanda
vamos Elkin

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Re: Der Filme-Thread

Beitragvon Laola » Do 14. Jan 2010, 22:29

Fatih Akin: Soul Kitchen
http://rhein-zeitung.de/magazin/kino/ga ... ulkitchen/

Fand ich gut!


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