Heute gegen den FSV Ffm: Zufriedenheit ist der größte Feind

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Štěpánka
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Heute gegen den FSV Ffm: Zufriedenheit ist der größte Feind

Beitragvon Štěpánka » Mo 1. Dez 2008, 10:07

Heute gegen den FSV Frankfurt: Zufriedenheit ist der größte Feind
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Prinzipiell, erklärt Jörn Andersen , interessiere die Tabellenführung gar nicht so sehr. "Wir sind oben dran, wir haben nach 14 Spieltagen die meisten Punkte in der Liga", so der Trainer des FSV Mainz 05. "Das ist schön, aber wenn wir deshalb in Zufriedenheit machen, dann ist das gefährlich." Man dürfe den Glauben in die eigenen Stärken haben, "aber wichtiger ist, dass wir immer arbeiten".
Arbeit. Das ist und bleibt das Schlüsselwort für die 05-Profis. Lässt diese spielerisch talentierte Mannschaft auch nur phasenweise nach in taktischer Disziplin, Raumverengung, Laufbereitschaft und Zweikampfschärfe, dann kommt nahezu jeder Zweitligagegner zurück in die Partie. Und das wird heute Abend in der Commerzbank Arena nicht anders sein.
Denn selbst der Tabellenletzte FSV Frankfurt hat mit seinen vielen langgedienten und erfahrenen Profis fußballerisch durchaus Qualität in den Schuhen. Die allerdings nur dann entscheidend zum Tragen kommt, wenn man den Aufsteiger spielen lässt. Das zu verhindern ist an diesem Montagabend die große Aufgabe für die aufstiegsambitionierten und von daher hoch favorisierten Mainzer.
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Das heißt: Die 05er sollten kompakt stehen, aggressiv gegen Ball arbeiten, und dann müssten sich in der schnellen offensiven Umschaltung genügend Räume ergeben, um zu Torchancen zu kommen. Das Paradebeispiel für diesen Ansatz war der 1:0-Sieg Ende Oktober beim spielerisch starken SC Freiburg, dem gegen die Mainzer Raumverengung gar kein Gegenmittel eingefallen war. Diese 90 Minuten des FSV Mainz 05 waren an taktischer Konsequenz kaum zu überbieten.

Vom immer mitschwingende Gefahrenpotenzial sollten die 05er genügend Bilder im Kopf haben. Erstes Beispiel: Nach dem Treffer zum 3:0 (56.) bei der TuS Koblenz schaltete das Team umgehend zwei Gänge zurück, und prompt kamen die an diesem Tag heillos unterlegenen Gäste noch zu vier fetten Torgelegenheiten - die das zuvor einseitige Geschehen noch mal auf scharf hätten stellen können. Keeper Dimo Wache rettete einige Male in höchster Not. Das war letztlich nicht schlimm, aber unnötig...

aus: MRZ: Heute gegen den FSV Frankfurt: Zufriedenheit ist der größte Feind

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